• Ärzte & Therapeuten, Gesundheit Burgenland

    Verzeichnis von Ärzten, Therapeuten und anderen Berufsgruppen im Gesundheitsbereich im Burgenland

  • Augenärzte (Augenheilkunde / Optometrie)

    Die Augenheilkunde (Ophthalmologie) umfasst die Erkennung, Behandlung, Prävention und Heilung von Beschwerden und Krankheiten des Auges. Von Kindern mit Sehproblemen bis zu älteren Menschen mit altersbedingter Sehschwäche und Krankheiten ist der Augenarzt für alle Altersgruppen da.

  • Chirurgen

    Die Chirurgie umfasst die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen sowie Voruntersuchungen, konservativen Behandlungsverfahren und ihre Nachsorge. Chirurgen entfernen kranke Organe vollständig (Ektomie) oder teilweise (Resektion), verstopfte Organsysteme werden wieder durchgängig gemacht, und es werden neue Organe oder Prothesen implantiert.

  • Gynäkologe, Frauenheilkunde, Geburtshilfe

    Frauenärzte beschäftigen sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane einschließlich der weiblichen Brust. Der Gynäkologe (Frauenarzt) befasst sich somit einerseits mit den Erkrankungen der nicht schwangeren Frau, andererseits ist er auch für die Geburtshilfe zuständig. Die wichtigsten Untersuchungsmethoden der Gynäkologie ist die Ultraschall-untersuchung (Sonografie) zur Abbildung der inneren Organe.

  • Hals-, Nasen- und Ohrenarzt (HNO Arzt)

    Der Arzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten befasst sich mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der Ohren und der inneren Gehörgänge, der Nase und der Nebenhöhlen, der Mundhöhle, des Rachens und des Halses. Das Gebiet Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde umfasst die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen, Formveränderungen und Tumoren des Ohres, der Nase, der Nasennebenhöhlen, der Mundhöhle, des Pharynx und Larynx und von Funktionsstörungen der Sinnesorgane dieser Regionen sowie von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Hörstörungen.

  • Hautarzt (Hautkrankheiten, Geschlechtskrankheiten)

    Der Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Facharzt für Dermatologie und Venerologie) erkennt und behandelt Erkrankungen der Haut, der hautnahen Schleimhäute und der Hautanhangsgebilde. Der Facharzt für Hautkrankheiten und Geschlechtskrankheiten ist zuständig für:

    Allergologie, Berufs- und Umweltdermatosen

    Allergien die vom beruflichen Umfeld oder anderen Umweltbedingungn ausgelöst werden, nehmen immer mehr zu. Mit Hilfe von Tests und Analysegeräten kann man eventuelle Auslöser erkennen, ihre Auswirkungen dokumentieren und Lösungsvorschläge erstellen.

    Allgemeine Dermatosen und Erbkrankheiten

    Dazu zählen Schuppenflechte, Neurodermitis, Autoimmunerkrankungen und Erbkrankheiten. Oft werden diese Erkrankungen durch verschiedene Formen der Lichttherapie behandelt.

    Gefäßkrankheiten und Altersdermatosen

    Bei Durchblutungsstörungen, Krampfadern und chronischen Wunden werden mit modernen Diagnoseverfahren Therapieprogramme erstellt und Vorbeugungsmaßnahmen empfohlen. Sowohl konservative als auch operative Behandlungsmethoden sind möglich.

    Infektionen und sexuell übertragbare Krankheiten

    Haut- und Geschlechtskrankheiten durch Bakterien, Pilze, Viren oder Parasiten sind häufig und erfordern einen möglichst genauen Erregernachweis und eine gezielte Vorbeugung und Therapie.

    Hauttumore

    Bösartige Hautgeschwülste sind nicht nur die häufigste Krebsart des Menschen, sondern gehören durch die Möglichkeit der frühzeitigen Erkennung und operativen Entfernung zu den am besten behandelbaren Tumorerkrankungen. Früherkennung steht im Zentrum der Bemühungen, chirurgische Therapie sowie photodynamische und Chemotherapie können vorgenommen werden.

    Dermatologische Notfälle

    Dermatologische Notfälle wie der allergische Schock, Verbrennungen, Erfrierungen und Verätzungen erfordern ebenfalls eine rasche Intervention.

  • Internist, Innere Medizin

    Die Innere Medizin befasst sich mit dem Aufbau, der Funktion und den Erkrankungen sämtlicher Organsysteme des menschlichen Körpers.

    Der Internist berücksichtigt bei der medizinischen Betreuung Faktoren, wie z. B. die persönliche und familiäre Krankheitsgeschichte, das körperliche Befinden und das psychosoziale Umfeld des Patienten. Um dem Patienten im Ganzen gerecht zu werden, ist die Versorgung daher interdisziplinär ausgerichtet.

    Die Innere Medizin ist zentraler Bestandteil der gesamten Medizin und stellt eine Verknüpfung mit allen medizinischen Disziplinen dar, soweit internistische Erkrankungen eine Rolle spielen.

    Der Internist im hausärztlichen Versorgungsbereich arbeitet neben den internistischen Kollegen mit speziellen Schwerpunkten in einem engen Netzwerk mit gut ausgebildeten Kollegen/Kolleginnen verschiedener Disziplinen (Radiologen, Chirurgen, Physiotherapeuten etc.) zusammen.

  • Kinderarzt, Jugenarzt

    Die Kinder- und Jugendheilkunde umfasst die Erkennung und Behandlung aller körperlichen und seelischen Erkrankungen, Prävention, Schutzimpfungen, pädiatrische Intensivmedizin, Rehabilitation und Fürsorge im Kindes- und Jugendalter. Der Kinderarzt bzw. Jugenarzt behandelt im Allgemeinen Patienten von 3 Monaten bis zu 18 Jahren.

    Die Kinder- und Jugendmedizin (früher auch Pädiatrie genannt) erstreckt sich über alle Teilgebiete der klinischen Medizin. Eine ihrer Besonderheiten ist die starke Betonung präventiver Medizin (Vorbeugung von Krankheiten und gesundheitlichen Komplikationen) wie in keinem anderen klinischen Fach.

  • Lungenarzt, Lungenfacharzt

    Der Lungenarzt befasst sich mit der Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation der Erkrankungen der Lunge und der Bronchien. Der Fachbereich Lungenkrankheiten wird auch Pulmologie genannt. Typische Erkrankungen, mit denen Pulmulogen häufig konfrontiert werden, sind unter anderem akute Erkrankungen an den Bronchien wie akute Bronchitis und auch häufig auftretende chronische Bronchitis. Zum Aufgabenbereich des Pulmologen (Lungenarzt) gehört auch die Prävention (Krankheitsvorbeugung) und die Rehabilitation (Wiederherstellung).

  • Diagnostik / Radiologie

    Die Radiologie umfasst die Erkennung von Erkrankungen mittels ionisierender Strahlen, die Diagnostik mittels Ultraschallwellen und Magnetresonanz sowie die mit Hilfe entsprechender bildgebender Verfahren durchführbaren diagnostischen und therapeutischen Eingriffe. MRT und Sonographie sind nach aktuellem Wissensstand praktisch ohne Risken. Das ist bei CT und klassischem Röntgen anders, denn diese Verfahren arbeiten mit Röntgenstrahlen. Letztere gehören zu den ionisierenden Strahlungen und können Krebs verursachen.

  • Neurologie / Psychiatrie / Psychotherapeutische Medizin

    Fachärzte für Psychiatrie sind für die Behandlung psychischer Störungen zuständig. Neurologen sind spezialisierte Fachärzte, die bei verschiedenen Problemen des zentralen und peripheren Nervensystems, des Muskelsystems und der Wirbelsäule helfen.

    Die psychotherapeutische Medizin umfasst die Erkennung, psychotherapeutische Behandlung, Prävention und Rehabilitation von Krankheiten und Leidenszuständen, an deren Verursachung psychosoziale und psychosomatische Faktoren einschließlich dadurch bedingter körperlich-seelischer Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind.

  • Orthopäde, orthopädische Chirurgie

    Die Orthopädie und Orthopädische Chirurgie umfasst die Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation von angeborenen und erworbenen Formveränderungen und Funktionsstörungen, Erkrankungen und Verletzungen der Stütz- und Bewegungsorgane.

    Fachärzte für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie befassen sich mit den menschlichen Stütz- und Bewegungsorganen. Sie erkennen angeborene und erworbene Formveränderungen und Funktionsstörungen, Erkrankungen und Verletzungen und behandeln diese. Außerdem arbeiten sie in der Prävention und Rehabilitation.

    Das Aufgabengebiet des Orthopäden umfasst die Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation von angeborenen und erworbenen Formveränderungen, Funktionsstörungen, Erkrankungen und Verletzungen der Stütz- und Bewegungsorgane.

  • Plastische, Ästhetische und Rekonstruierende Chirurgie - Schönheitschirurgie

    Die Plastische Chirurgie umfasst die Deckung oder den Ersatz von Defekten am gesamten Körper, insbesondere bei Fehlbildungen, Gewebsverlusten durch Unfall, Tumoroperationen, Verbrennungen und anderen Ursachen, sowie die kosmetische Chirurgie mittels Gewebetransfer und Gewebetransplantation, wobei die damit verbundene funktionelle Wiederherstellung im Mittelpunkt steht.

    Unter ästhetischer Chirurgie fasst man formverändernde Eingriffe zusammen, deren Indikationen nicht medizinisch, sondern ausschließlich durch den Wunsch des Patienten bestimmt sind. Sie sind umgangssprachlich auch als „Schönheitsoperation“ bekannt und haben die Verbesserung des Erscheinungsbildes zum Ziel.

  • Praktischer Arzt, Allgemeinmedizin

    Die wesentlichen Aufgaben des Arztes für Allgemeinmedizin (praktischer Arzt) liegt in der patientenorientierten Erkennung und Behandlung jeder Art von Erkrankungen, in der Vorsorge und Gesundheitsförderung, in der Früherkennung von Krankheiten, in der Behandlung lebensbedrohlicher Zustände, in der ärztlichen Betreuung chronisch kranker und alter Menschen, in der Erkennung und Behandlung von milieubedingten Schäden, in der Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen sowie in der Integration der medizinischen, sozialen und psychischen Hilfen für die Kranken und in der Zusammenarbeit mit Ärzten anderer Gebiete, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe sowie mit Einrichtungen des Gesundheitswesens, insbesondere mit Krankenanstalten.

    Das Aufgabengebiet des praktischen Arztes umfasst also den gesamten menschlichen Lebensbereich, die Krankheitserkennung und Krankenbehandlung sowie die Gesundheitsförderung aller Personen.

  • Gesundheitspsychologie, klinische Psychologie

    Die Psychologie umfasst die Untersuchung von Menschen, die unter körperlichen Erkrankungen, bei denen psychische Faktoren eine Rolle spielen, oder unter psychischen Störungen leiden - sowie präventive Ansätze zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit.

    Psychologen beschäftigen sich mit dem Erleben und Verhalten des Menschen, seiner Entwicklung im Laufe des Lebens und allen dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen. Sie sind beratend und therapeutisch tätig, oder arbeiten z.B. in der Forschung. Ihr Arbeitsfeld ist äußerst umfangreich, Psychologen arbeiten beispielsweise im Gesundheits- und Sozialbereich, im Bildungsbereich (Erwachsenenbildung, Schulen, Kindergärten), im Personalwesen (Unternehmensberatung), oder im Bereich der Markt- und Meinungsforschung.

  • Psychotherapie

    Unter Psychotherapie versteht man eine Vielzahl psychologischer Methoden, die dazu verwendet werden, seelische und emotionale Störungen des Verhaltens zu behandeln. Im Rahmen eines Erstgesprächs erstellen Psychotherapeuten eine psychotherapeutische Diagnose. Sie setzen gemeinsam mit den Klienten Behandlungsziele, und erarbeiten damit einen Behandlungsplan. In Einzel- oder Gruppensitzungen und unter Anwendung verschiedener therapeutischer Methoden versuchen sie gemeinsam mit ihren Klienten, die Ursachen für bestimmte Probleme und Krisen zu erkennen und aufzulösen, oder Lösungswege für Entscheidungssituationen zu erarbeiten.

  • Supervision

    Supervision ist die professionelle Beratungsmethode für alle beruflichen Herausforderungen von Einzelpersonen, Teams bzw. Gruppen und Organisationen. Der Supervisor unterstützt dabei, berufliche Handlungen zielgerichtet, effizient und erfolgreich zu gestalten. Supervisoren und Supervisorinnen analysieren und klären komplexe, oft auch emotional belastende Arbeitssituationen. Dabei unterstützen sie ihre Klienten sowohl bei der Selbstreflexion als auch bei der Bewältigung der Probleme und Konflikte. Die Gestaltung befriedigender und produktiver Arbeitsbeziehungen sowohl innerhalb von Organisationen als auch mit deren Kunden ist dabei vordringlichstes Ziel.

  • Urologe

    Der Urologe beschäftigt sich mit den harnbildenden (Niere) und harnableitenden Organen (Harnblase, Harnleiter, Harnröhre) und behandelt Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes. Dieser Fachbereich wird Andrologie genannt, und befasst sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen. Der "Männerarzt" kann Erektionsstörungen und Impotenz (bezeichnet die vollständige oder teilweise Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen, die für den Geschlechtsverkehr notwendig ist) behandeln. Auch kann er anhand einer Spermauntersuchung feststellen, ob man fruchtbar ist, und Kinder zeugen kann.

  • Zahnarzt / Dentist

    Zahnärzte behandeln Zähne, sowie Zahn- und Kiefererkrankungen und beraten ihre Patienten über die richtige Zahnpflege. Das Aufgabengebiet umfasst die Diagnose und Therapie von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten sowie aller Fehlstellungen im Bereich der Zähne, des Mundes und des Kiefers. Der Zahnarzt entfernt Karies und Zahnstein, und füllt Zahnlücken mit Füllungen, wie z.B. Amalgam, Gold, Keramik oder Porzellan.

  • Logopäden

    Die Logopädie beschäftigt sich mit der Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, sowie Lehre und Forschung auf den Gebieten der Stimme, Stimmstörungen und Stimmtherapie, des Sprechens, Sprechstörung und Sprechtherapie, der Sprache, Sprachstörung und Sprachtherapie sowie des Schluckens, Schluckstörung und Schlucktherapie.

    Logopäden und Logopädinnen führen ärztlich verordnete Untersuchungen sowie die Beratung und Behandlung von stimm-, sprach-, sprech-, schluck- und hörbeeinträchtigten Personen durch. Sie messen z.B. den Stimmumfang, die Sprechstimmlage und die Lungenfunktion und untersuchen Hörvermögen und Sprachverständnis. Auf Grund der Untersuchungsergebnisse erstellen sie einen logopädischen Befund und erarbeiten ein Behandlungskonzept. Unter Einsatz von sprachtherapeutischen Übungs-, Lern- und Spielmaterialien sowie von Musik- und Rhythmusinstrumenten werden z.B. Wortschatz, Syntax, Grammatik, Lautbildung und Sprechrhythmus geübt.

  • Kunsttherapeuten, Musiktherapeuten

    In der Kunsttherapie geht es um das Erkunden einer inneren Landschaft der Seele, die in Form von Bildern und Gestaltungen Ausdruck findet. Die Kunsttherapie zählt zu den psychodynamischen Therapieformen, mit dem Ziel der Persönlichkeitsbildung und Gesundheitsförderung.

    Musiktherapie ist die bewusste und geplante Behandlung von Menschen - insbesondere mit körperlichen, seelischen, intellektuellen und sozialen Störungen und Leidenszuständen - durch den Einsatz musikalischer Mittel. Musik kann sowohl aktiv (selbst Musik machen) als auch passiv (Musik sinnlich aufnehmen) eingesetzt werden. Musiktherapie wird vorwiegend in Kombination mit anderen therapeutischen Methoden als Begleittherapie eingesetzt.